[Mission: Neue Headsets für die SQUT®-Redaktion]

 In Tech Blog

Auch wir beim SQUT® arbeiten mit modernster Kommunikationstechnik und es war an der Zeit, unser Backoffice endlich mit neuen Headsets auszustatten. Vor allem Redakteure sind bei uns stark mobil, zudem erfordern regelmäßige Video-Konferenzen USB-taugliche Headsets. Das war also die Anforderung: Smartphone und Softphone- (sprich: USB-) kompatibel. Dass wir auf hohe Sprachqualität, Tragekomfort und beste Funktionalitäten achten, versteht sich von selbst und hier möchten wir nun unseren Favoriten und gleichzeitig Testsieger vorstellen:

Das Jabra Evolve 75

Auspacken

Gar unscheinbare Pakete waren es, die von Jabra in der SQUT®-Redaktion eintrafen. Es wird ganz und gar auf bunten hochglanz-Schnick-Schnack verzichtet, schlichte, graue, stabile Kartons beinhalten Jabras aktuelle Neuentwicklungen. Auch Styropor und anderes Plastik wurden nicht verwendet, stattdessen wird das Headset direkt in einer hochwertigen Transporttasche geliefert. Neben aller Einfachheit wird dennoch an das wichtigste gedacht: Beim Aufklappen des Kartons erhält man sofort eine kinderleichte Anleitung, wie das Headset in Betrieb zu nehmen ist. Hach – wenn alles im Leben so einfach wäre!

Einschalten

Ob es wohl wirklich so einfach geht wie auf dem Packungsbild? Ja! Unser Testredakteur sagt nicht ohne eine gewisse Dramatik: „Wenn es irgendwann mal einen Verein fuer Bluetooth-Hasser geben wird: Ich trete sofort ein. Aber das Evolve 75 hat mir meinen Zorn etwas genommen. Ausgepackt. Einmal auf den Beipackzettel geguckt. Tasten gedrückt und flupp… fertig.“ Das kleine Knöpfchen an der Unterseite des rechten Hörers ist zugegeben etwas fummelig, aber nach drei Sekunden ist auch diese Aufgabe erledigt, das Headset koppelt sich – hier in unserem Test sowohl mit Android- als auch mit Apple-Smartphone via Bluetooth sofort. Da dieses Headset auch für die Nutzung von Softphones und z. B. Skype vorgesehen ist, läßt es sich natürlich auch mit dem Computer verbinden. Dazu ist ein kleiner Pinöpel (okay, er heißt „Dongle“) mit dabei, welcher einfach in den USB-Port des Computers eingesteckt wird – fertig. Das Headset war werksseitig bereits etwas aufgeladen, so dass wir auch sofort loslegen konnten, der Hersteller rät jedoch, es vor dem ersten Einsatz drei Stunden voll aufzuladen. Machen wir!

Benutzen

Unser Testredakteur sagt: „Das beste Headset, was ich je via Bluetooth mit meinem Smartphone koppeln durfte.“ Dass er es dramatisch mag, erwähnten wir hier ja bereits … Hier im Test mit dem  Smartphone -ein Google Pixel 2.– vergeben wir für die Soundqualitaet ein „Gut“.

Den Tragekomfort kann man  dank der weichen Ohrmuscheln nicht anders als „1 + mit Sternchen“ bezeichnen. Diese Overears sind ja normalerweise nicht länger als drei Stunden tragbar aber das Evolve 75 schwebt sozusagen auf dem Kopf!

Die weiteren Funktionen kann man als „intuitiv“ bezeichnen. Ist das Mikrofon eingeklappt bedeutet dies „MUTE“ (als müsse man das extra erwähnen) und wenn man es vor den Mund klappt ist es sprechbereit. Es filtert dann auch die Hintergrundgerauesche super, was bei unserem Redaktionstrubel meist richtig Sinn macht.

In der Mischung aus Standby, Mute, Sprechen und Musikhören hat das Headset übrigens länger durchgehalten als unser Testredakteur, dieser jedenfalls hat nach zehn Stunden das Handtuch geworfen und etwas von „endlich Feierabend“ geredet … 😉

I am busy!

Jebra Headsets haben ja diese „Busy Lights“. Da waren wir skeptisch – echt jetzt, diese kleinen Dinger? Aber hier kommen wir zu einem wirklich tollen Feature. Nur weil man gerade nicht redet, heißt das nicht, dass man nicht telefoniert! Wir alle kennen die unangenehme Situation (für beide), wenn ein Kollege ins Büro platzt und drauflos redet und dann: Oups! Also: Die rot leuchtenden Busy Lights sind auch aus der Ferne gut zu erkennen und es wird ein klares „Stop!“ signalisiert.

Und wenn die anderen auch busy sind …

Ja, das ANC (Active Noise Cancelling) ist oft so ein Streitpunkt. Wenn man nicht gerade In-Ears trägt oder Ohrmuscheln, die das Ohr vollständig umschließen, dann bleibt dies wohl eine technische Herausforderung. Man merkt beim Anschalten des ANC im Evolve 75 wohl, dass hier eine Dämpfung der Umgebungsgeräusche stattfindet, von einem echten „Cancelling“, also Wegschalten der Umgebungsgeräusche sind der Headsets dieser Bauart aber wohl nach wie vor noch ein Stück entfernt, so auch dieses. Da wir uns in dieses Headset aber bereits verliebt hatten, sind wir hier kreativ geworden und genießen einfach gute Musik, die mit sensationeller Klangqualität über das Headset kommt, so dass die lauten Kollegen trotzdem „gecancelled“ sind.

Design

Da haben die Jabra-Entwickler gute Arbeit gemacht. Wir haben die Geräte ja auch unterwegs (Auto, U-Bahn, Straße) getestet und für einen gestandenen End-Dreißger zählt dann eben auch das Erscheinungsbild. Fazit unseres Redakteurs: „Man kommt sich mit dem Ding um den Hals nicht so checkermässig jugendlich vor. Das Teil hat echt Charme, auch wenn man im Anzug unterwegs ist!“

Wie sich das Design auf den Tragekomfort auswirkt, hatten wir ja schon erwähnt: Leicht wie eine Feder vergisst man eigentlich, dass man da was auf dem Kopf hat.

Alles richtig gemacht!

Service

Ehrlich gesagt gab es während unserer Testphase schlichtweg null Probleme, also auch keinen Grund, den Kundenservice in Anspruch zu nehmen … Dennoch wollten wir auch diesen testen und haben dann eben blöderweise “aus Versehen” den Mute-Button betätigt. Da ging dann das Mikrofon “plötzlich” nicht mehr. Was kann man zum Jabra-Kundenservice sagen? Nach einmal Klingeln ging jemand dran, erfragte mit klaren Worten das Problem, ahnte leider direkt, wo der Hase im Pfeffer liegt und das Headset war “wieder ganz”. Da wir aber doch etwas genauer wissen wollten, wie es um das technische Know-how bestellt ist, baten wir den Herrn am Telefon, uns bei der Einrichtung eines anderen Jabra-Gerätes zu helfen. Auch mit dieser Aufgabe ließ er sich so gar nicht aus der Ruhe bringen, löste die Aufgabe in Rekordzeit und hatte somit unseren Service-Check professionell, kompetent und überaus freundlich bestanden. Nochmal „1 + mit Sternchen“.

Hard-Facts

Modell: Jabra Evolve 75

Nutzung: Professionelles Headset für Telefonie und Musik

Konnektivität: kabellos via USB oder Bluetooth

Preis: 340,- Euro laut Hersteller

Download Technische Daten (via Herstellerwebseite)

www.jabra.com.de/evolve75

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