[Mein Leben ohne Outlook]

 In Tech Blog

Ich habe es getan – wir haben es getan

 

Über zwei Jahrzehnte sind wir zusammen gegangen. Nun ist es an der Zeit, andere, neue und modernere Wege zu gehen. Vielen Dank für die jahrelange Treue. Rest in Peace, Outlook – R.I.P., Exchange-Server.

 

Freitag, 6.45 Uhr: Meine Gattin Pauline verabschiedet mich mit einem angedeuteten Küsschen. Bloß keinen Lippenstift an mir, meinem Hemd oder dem neuen Jackett hinterlassen …. Ein Freitag wie jeder andere. Ich steige in meinen Audi Q7 und mache mich auf meinen Weg zur Arbeit quer durch Berlin. Das kann, wenn es schlecht läuft, über eine Stunde dauern. Heute sollte es besonders, heute sollte es anders werden.

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OK Google, wo ist die nächstgelegene Audi-Werkstatt?“ Der ADAC-Straßenwachtfahrer meinte: „Dit is der Zahnriemen – da kann ick uffe Straße nix machen, der muss inne Werkstatt.“ Statt auf einen Werkstatt-Ersatzwagen zu warten, der mir ja zustünde, entscheide ich mich heute für die öffentlichen Verkehrsmittel. Seit fast sieben Jahren das erste Mal wieder mit der BVG unterwegs. Ist es eigentlich peinlich, wenn ich jetzt hier Mitarbeiter von mir treffe? Muss ich mich mit denen unterhalten? Wie sind denn die Spielregeln in der U-Bahn und wo bekomme ich einen Fahrschein? Nimmt so ein Automat Bargeld oder muss ich da mit einer App ‘nen QR-Code scannen? Manchmal denke ich: Boah, wie altbacken bin ich eigentlich, dass ich mich so wenig im normalen Leben auskenne?

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Ich gehöre zur Generation Zauberwürfel. In den Achtzigern wurde man von der Clique komisch angeguckt, wenn die Eltern einen nicht mit 17 zur Fahrschule angemeldet hatten. Die Berliner Generation Y hingegen verzichtet gänzlich auf den Lappen und spekuliert wohl auf selbstfahrende Autos. Oder? Keine Ahnung! Wirklich, keine Ahnung! Mein Sohn, gerade mal 25 Jahre alt, erzählt mir was von Blockchain, Ripple und Kryptogeld und ich weiß nicht, wie ich eine Fahrkarte für die U3 ziehen kann, geschweige denn, was das kostet.

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Ich fühle mich hilflos hier an der U-Bahn-Station der U3 namens Onkel Toms Hütte. Da kommt eine Bahn, kurz nachdem eine andere weggefahren ist, während ich die Fahrpreistabelle studiert habe. Ach, egal. Wenn schon, denn schon – heute bin ich ein Schwarzfahrer. Ich sitze. Was für ein beschissener Freitagmorgen. Auto im Eimer, die Frau, die mir zur Verabschiedung keinen ordentlichen Kuss, stattdessen aber eine Salve von Erledigungs-Themen entgegenfeuerte, und dann im Hinterkopf der heutige Kundentermin im eigenen Hause, der darüber entscheidet, ob wir die nächsten zwölf Monate saftige Rechnungen schreiben können oder eben nicht. Ich mag nicht dran denken, was ist, wenn nicht.

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Gar nicht so übel, so eine U-Bahn. Ich hatte die anders in Erinnerung. Irgendwie dreckiger. Aber hier sind ja ganz normale Leute und keine versoffenen Penner oder Agros, die Frauen die Treppe runterschubsen, wie ich sie auf Youtube-Videos gesehen habe. Alles recht gesittet hier. 90 Prozent aller Mitfahrer spielen an ihrem Smartphone rum und die anderen 10 Prozent steigen gerade ein oder aus. Es gibt definitiv keine Person unter 30 Jahre, die keine Kopfhörer auf oder in den Ohren hat.

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Sie steigt ein. Sie. Ein Mix aus Pink, Avril Lavigne, Madonna und Tessa Thompson. Was für eine Frau! So um die 35, würde ich sagen, also gut 15 Jahre jünger als ich. Extrem hübsch, sexy, die coolsten Sennheiser-Kopfhörer auf dem Kopf mit der Löwenmähne und ein Longboard unter dem Arm. Ich bin mir sicher, sie summt meinen Song: „Beast of Burden“ von Bette Midler oder den Stones. Hammer. Oder war es das Lied von Pauline und mir? Keine Gedanken an Pauline jetzt! Pauline ist Alltag. Pauline ist Standard. Pauline ist … langweilig?

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Avril-Madonna-Pink-Tessa, das ist jetzt mein Fokus. Sie trägt eine Jeans von DSQUARED2 und Sneakers von Valentino. Ist sie Modedesignerin? Oder Inhaberin einer Werbeagentur? Mit ‘nem Skateboard? Passt irgendwie nicht. Aber irgendwie schon sehr, sehr cool. Eigentlich wünsche ich mir, dass Pauline so aussieht wie diese Skaterfrau. Eigentlich habe ich es satt, dass Pauline mich jedes Mal fragt, wie mir ihre Frisur gefällt, nachdem sie vom Friseur kommt, und ich jedes Mal lügen muss, weil ich keinen Unterschied zu vorher erkenne. Warum kann sie sich nicht mal trauen? Mal anders sein. Mal so wie diese Frau, die mir hier in der U-Bahn gegenübersitzt und mich gerade anlächelt. Ich nenne sie jetzt mal der Einfachheit halber „Gmail“ und, um der weiteren Ausführung meiner Fantasien deutlichen Kontrast zu verleihen, nenne ich Pauline ab jetzt „Outlook“. So wie diese Anwendung, die mich über 50 Prozent meiner Arbeitszeit anglotzt, stresst, treibt und antreibt. Outlook bestimmt meinen Tag. Tagein, tagaus. Ich hinterfrage nicht, ob das gut ist. Ich akzeptiere es einfach. Ich spiele die Spielregeln von Outlook.

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Als Gmail in die Bahn stieg, war das wie ein zweiter Sonnenaufgang. Sie sieht verdammt gut aus. Sie bewegt sich lässig, smooth und selbstsicher. Sie wartet nicht lang. Sie setzt sich auf den erstbesten Platz. Ohne Bedenkzeit. Keine Eieruhr.

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Paulines Handtasche ist geordnet und hat … äh Outlook … hat Struktur, hat Fächer, hat Ordner – ich glaube sogar beschriftet oder zumindest nach Wichtigkeit von rechts nach links und von oben nach unten sortiert. In den Fächern gibt’s jeweils kleine Fächer, also Unterfächer, und da drin sind kleine Beutel, für Schmuck, Geld, Medikamente, Zettel, Quittungen … jeweils einen Unterordner-Beutel. Vielleicht sogar Beutel im Beutel.

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Gmail hat ‘nen Rucksack. Einfach: ein Fach für alles. Da hat sie gerade ihre Kopfhörer reingestopft und mit einem Griff einen Lippenstift rausgeholt. Sie will mich anmachen, oder? Das geht zu weit. Ich lächle zurück und fasse mir ein Herz: „Hallo,  sagen Sie mal – ich frage mich grad, ob Sie zur Arbeit fahren oder ob Sie von der Arbeit kommen.“ Gmail kippt ihren Rucksack neben sich aus und gibt mir aus dem Haufen von Schminke, Kabeln, USB-Sticks und Powerbanks eine zerknitterte Visitenkarte mit den Worten „Wer sortiert – verliert“. Auf der Visitenkarte steht der Spruch: „Ordner waren gestern – wir produzieren Ihr Label.“

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Gmail arbeitet in einer Agentur, die Label produziert? Musik? Aufkleber? Hm. Diese Anglizismen machen mich noch mal fertig. Aber das Wortspiel war schon gut. Gmail verzichtet auf Ordner. Sie gewinnt Übersicht mit Labels. Ja. Als sie ihren Rucksack auskippte, gab es schon eine Art Ordnung:

Alle Kabel, Kopfhörer, Akkus usw., also alles, was mit Technik zu tun hat, war weiß.

Ihr ganzes Schminkzeugs, Döschen, Kajalstifte, Täschchen mit Frauenzeugs und so waren rot.

Block, Papier, Stift und Büroklammern waren schwarz usw.

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Wir kommen ins Gespräch. Gmail erzählt mir von ihrer Tochter, ich ihr von meinem Sohn. Auffällig, komisch, anders und somit befremdlich ist, wie Gmail Gesprächsthemen abschließt. Sie beendet ein Thema und wechselt ohne erkennbaren Übergang zu einem anderen Thema. Gmail ist irgendwie kein Freund von Kettenkommunikation. So, als wolle sie ein Thema abhaken. Erledigen. Archivieren. Und dann ohne Zusammenhang zu einem anderen Thema wechseln. Witzig wird es, als wir über Sport sprechen. Ich mache Andeutungen bzgl. ihres Skateboards. Sie weicht mir aus. Sie will sich mit mir nicht über Skateboards unterhalten. Zumindest nicht jetzt. Snooze. Ja, sie nennt es „Snooze“. So ähnlich wie den Wecker, den ich morgens darum bitte, Ruhe zu geben, um mich in zehn Minuten nochmals mit dem Aufstehen zu konfrontieren. Snooze bei Gmail funktioniert ähnlich. Melde dich, wenn es wieder ein Thema gibt, was mit der Frage in Zusammenhang zu bringen ist, oder nächsten Mittwoch. Solange lass mich bitte in Ruhe und verstopfe mein Gehirn nicht. Gmail zückt ihr Smartphone, setzt sich neben mich und macht ein Selfie. Also eines von mir und ihr. Spinnt die? Darf die das? Wie verhält sich das mit Pauline? Was passiert, wenn Pauline – ich meine Outlook – das Bild sieht? Datenschutztechnisch ist das doch nicht … Ach, naja – ich habe ja nichts Verwerfliches getan, wenngleich es schon komisch ist, dass ich hier mit einer fremden Frau in der U-Bahn spreche und sie ein Foto von uns macht.

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Mittlerweile sind wir gemeinsam von der U3 zur U1 umgestiegen. Wir fahren bis zur Endstation: Warschauer Straße. Wir steigen aus, gehen noch ein paar Schritte und verabschieden uns auf der Oberbaumbrücke mit Blick auf die Spree. War es das? 40 Minuten tauchte ich in eine andere Welt ein und war schlichtweg entzückt von dieser Erfahrung. Ich sagte ihr nur, dass ich hier um die Ecke ein Unternehmen leite, das sich mit medizinischen Anwendungen und Halbleitertechnik befasst. Ende.

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Von wegen. Der Tag sollte noch besser werden. Unser Kunde verlängerte unseren Auftrag, und als ich wieder an meinem Schreibtisch ankomme, poppt rechts unten auf meinem Monitor eine Desktopbenachrichtigung von Outlook auf. Also von dem E-Mail-Programm, nicht von Pauline. Ganz und gar nicht von Pauline. Ein mir unbekannter Absender mit einer Gmail-Adresse will einen Ordner auf Google Drive mit mir teilen. In diesem Ordner befinden sich Fotos. Fotos von einem ca. 16-jährigen Mädchen, das Foto von heute Morgen aus der U-Bahn mit der Skaterfrau und mir und ein Foto mit einem Schreibtisch, an dem die Frau das Skateboard in Geschenkpapier einpackt. Ah. Verstanden.

Die Bilder in diesem Ordner in der Cloud haben einen kryptischen Dateinamen, der wahrscheinlich wahllos von der Foto-App auf dem Smartphone vergeben wurde, aber auch unvorstellbar viele Metadaten, die Aufschluss über vieles geben. Wann wurde das Bild aufgenommen,  wo wurde es aufgenommen, wie viele Pixel hat es, mit welchem Smartphone wurde es fotografiert,  von welchem Google-Account gespeichert, wie viele Menschen sind auf den Bildern erkennbar, welche Tiere, welche Gegenstände … Krass. Gmail hat sogar die Tochter auf dem Bild vertaggt. Dieser Tag gibt Aufschluss über ihr Google+-Profil, und ich sehe, dass sie heute Geburtstag hat. 13 Jahre – statt meiner vermuteten 16. Das alles ist für mich nur sichtbar, weil ich mich mit einem Google-Account in Google Drive eingeloggt habe. Ach ja, richtig: Ich hatte vor ewigen Zeiten eine Gmail-Adresse angelegt, weil ich mich bei einer Sportwetten-Plattform anmelden und dafür nicht meine Geschäfts-Mailadresse hergeben wollte. Und wirklich: Diese Email-Adresse existiert noch. Ich stöbere durch meinen Posteingang und stelle fest, dass diese Webapplikation für E-Mails zwar ungewohnt, aber dennoch leicht zu bedienen ist.

Adressen im E-Mail-Text sind unterstrichen und anklickbar. Sie führen zu Google Maps. Aus einem Datum lässt sich ein Termin machen, und siehe da: Ich kann eine E-Mail „snoozen“ – also auf Zeit aus dem Posteingang entfernen. Der Google-Kalender fragt mich, ob ich meinen Kalender mit anderen teilen möchte, um Terminvakanzen offenzulegen, und Absender von E-Mails kann ich zu einem Hangout – also einer Videokonferenz – einladen. All diese Funktionen habe ich in zehn Minuten begriffen und getestet. Läuft. Ich recherchiere weiter. Google-Kontakte lassen sich in eine Art CRM namens ProsperWorks integrieren und man kann Leadmanagement-Kampagnen per Drag and Drop konfigurieren. Zudem habe ich Aufgabenlisten mit drei Klicks erstellt und zugewiesen, ebenso Gruppen konfiguriert und eine Wissensdatenbank auf Google Keep kreiert.

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Hm. Bei uns in der Firma hat die Integration von Office, Skype for Business, Exchange und Microsoft Dynamics 18 Monate gedauert und einen sechsstelligen Betrag gekostet. Ich verbringe den Rest des Freitags mit dem Thema Google for Business namens GSuite. Acht Euro pro User/Mitarbeiter, und ich kann darüber Android-Betriebshandys verwalten und Chromebooks, also Laptops ohne Windows oder IOS, für alle Mitarbeiter konfigurieren. Ja. Ich will das. Ich will diese Veränderung. Ich will Selfies in der U-Bahn, ich will Daten teilen, ich will mit meinem Handy sprechen. Ich will, dass Google ganz viel von mir weiß, um mir mein Leben schöner, leichter und effizienter zu machen. Google, Facebook und Co. gehören zu den Guten. Ich stelle mich der Diskussion mit unserem Compliance-Manager und den Datenschutzbeauftragten. Ich will nicht vergreisen und kann diese Outlook-Oberfläche schon lange nicht mehr ertragen. Und diese Apple-Design-Fuzzis können mir auch gestohlen bleiben mit ihren Macbooks. Ich mach jetzt Google.

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Dann schießt mir Pauline in den Kopf. Was will ich eigentlich? Will ich mein Leben komplett umkrempeln? Na ja. Nee. Eigentlich nicht. Oder doch?

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Mein Plan: Ich mach das jetzt mit dem Google-Zeugs. Ich will ein Pixel-Smartphone, ich will Bilderkennung und ich will in Google-Docs-Texte mit der Google-Speech-Technik diktieren. Ich will nicht eine private E-Mail-Adresse und eine geschäftliche E-Mail-Adresse und noch eine Adresse für Korrespondenzen mit unseren Shareholdern und eine für Newsletter und eine für E-Mails an die Tochterunternehmen in Asien. Ich bin ich. Ich habe eine Mailaddi. Eine für alle – alle für einen. Das hier ist People-Business. Wir sind unsere kleine Ich AG und da sind inhouse installierte Exchange-Server irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Jetzt habe ich den Zusammenhang verloren. Also – ganz langsam. Ich muss Pauline mitnehmen auf die Reise. Und meine Angestellten. Und meinen Sohn. Meine Mitarbeiter, mein Team, meine Familie – alle haben Respekt verdient, und ich wünsche mir ebenso Respekt für meine Entscheidung. Demnach: Ach, es ist doch ganz einfach.

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Zu Hause angekommen bringe ich es auf den Punkt: „Pauline – ich habe Lust auf Skateboard. Können wir morgen an den Ku’damm und ein Skateboard bei Titus kaufen und damit dann Sonntag auf das stillgelegte Rollfeld am Tempelhofer Flughafen?“ Pauline ist begeistert: „Wie cool ist das denn? Ich bin dabei!“ Während ich mir bei Titus mein Longboard konfiguriere, ist Pauline beim Friseur. Eine sehr, sehr freche und knallrot gefärbte Kurzhaarfrisur ist das Ergebnis.

Yes! Das ist mein Mädchen. Das ist mein Label! Danke Gmail!

 

1: BVG: Berliner Verkehrsgesellschaft – heute: Berliner Verkehrsbetriebe. Ein öffentlich-rechtliches Unternehmen für den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin. Die BVG betreibt außerdem einige Fähren auf den Berliner Gewässern.

2: QR-Code: QR steht für das englische „Quick Response“, also: schnelle Antwort. Eine quadratische Anordnung von Pixeln dient dabei als Codierung für Text jeglicher Art wie z. B. Webseitenadressen und kann von entsprechenden Scannern ausgelesen werden.

3: Blockchain: Engl., wörtl. „Blockkette“. Permanent erweiterbare Liste von Datensätzen, die miteinander verkettet sind und dabei eine Referenz auf den vorhergehenden Datensatz, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten enthalten.

4: Ripple: Kurzform des Names der Firma Ripple Labs, die ein Open-Source-Protokoll für ein Zahlungsnetzwerk entwickelte.

5: Kryptogeld: Auch Kryptowährung genannt; bezeichnet ein Zahlungsmittel, welches ausschließlich in virtueller Form vorliegt und derzeit nur von Privatpersonen genutzt wird. Bsp.: Bitcoin.

6: Metadaten: Informationen, die einer Datei neben dem Hauptinhalt (also Bild, Sound, Text etc.) angehängt werden und sich auf Entstehungsort, Entstehungszeit, Urheber und anderes beziehen können.

7: CRM: Engl., Abk. für Customer-Relationship-Management = Kundenbeziehungsmanagement

8: Titus: Vollständiger Name: Titus Eberhard Dittmann. Er gilt als der „Vater der deutschen Skateboard-Szene“. Das nach ihm benannte Skateboard-Fachgeschäft Titus GmbH wird heute mit 35 Filialen deutschlandweit (u. a. in Berlin) erfolgreich von seinem Sohn geführt.

 

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